Kulturerbe

Diese kleine einfache gotische Kirche wurde im Jahr 1402 gebaut und im Jahr 1421 dem Heiligen Kreuz geweiht. Sie diente auch gleichzeitig als Pfarrkirche und hatte einen Friedhof.
Sie ist ein typisches Beispiel für ländliche Sakralarchitektur. Ein wertvolles Detail stellt das romanisch-gotische Weihbecken auf einer Säule dar, das einzige Exemplar in diesem Teil Dalmatiens.

Die Pfarrkirche des Hl. Kreuzes baute der bekannte Baumeister des dalmatinischen Barock Ivan Skok. Im Jahr 1725 arbeitete Skok an der Kapelle des Hauptaltars, die später in den Ausbau der Kirche eingesetzt wurde (von 1746 bis 1749), als die Kirche eine passende Vorderfront mit barockem Portal und prachtvoller Rosette und Seitenwände mit ovalen barocken Fenstern bekam.
Der Autor der Altargemälde ist der bekannte Freskomaler Eugenio Moretti Varese. Die Altargemälde, von welchen die eine die Heilige Familie darstellt und die andere das Herz Jesu und die Heiligen Vinko Mučenik und Stani¬slav Kostka, wurden höchstwahrscheinlich im Jahr 1815 bestellt.
Der Kirchturm ist ein Werk des Baumeisters Vicko Macanović Dubrovčanin. Die Kirche wurde im Jahr 1760 eingeweiht.

Im Jahr 1646 errichtete die Familie Fondra diesen schönen dreistöckigen Turm aus weißem Quaderstein. Auf dem Turm wurde ein Wappen mit einem Helm und einer Hutfeder, einer Gans und den Buchstaben H.S. angebracht.
Im zweiten Stock befinden sich ein interessantes Exemplar an Waschbecken und ein seltener Kamin. Neben dem Turm und seiner Hofwand steht noch immer die alte Verkleidung „auf Messers Schneide“, eine der wenigen, die in diesem Küstengebiet erhalten blieb.

Vodice entstand in unmittelbarer Nähe einer Quelle von lebendem Wasser. Am Platz, unterhalb der Pfarrkirche, waren einst zwei Brunnen, um die herum sich das ganze Dorfleben abspielte.
Aus dem oberen Brunnen (nahe der Pfarrkirche) wurde das Trinkwasser entnommen, während das Wasser des unteren Brunnens von schlechterer Qualität war und für Wäschewaschen und andere Haushaltsbedürfnisse benutzt wurde.

Vom Meer aus betrachtet, dominiert der Berg Okit mit der Kirche der Maria von Karmel das Panorama von Vodice.
Die erste Kirche auf dieser Erhebung wurde bereits im 17. Jahrhundert gebaut, wahrscheinlich auf dem Fundament einer noch älteren kleinen Kapelle. Später, Anfang des 20. Jahrhunderts, wurde vom Bergfuß bis zur Bergspitze der Kreuzweg mit vierzehn kleinen Kapellen gebaut, die jeweils eine der Kreuzwegstationen darstellen.
Die Kirche wurde einige Male umgebaut, zweimal zerstört, einmal im Zweiten Weltkrieg und das andere Mal im letzen Heimatkrieg. Das heutige Aussehen der Kirche der Maria von Karmel ist das Werk des Architekten Nikola Bašić aus Zadar.

Bunje, alte Unterkunftsbauten mit charakteristischer Bauweise, sind meistens rundlich, können aber auch eine rechteckige oder ungleichmäßige Form aufweisen. Sie sind im ganzen Mittelmeerraum verbreitet, auf der kroatischen Seite der Adria gibt es sie vor allem in den Umgebungen von Šibenik und Zadar.

Die Siedlung Rakitnica wurde im Jahr 1311 erwähnt. Heute noch sind Reste damaliger Häuser und Mauern, die als Trockenmauer gebaut wurden, zu erkennen.
Die Ortskirche des Hl. Johannes des Täufers wurde im Jahr 1445 in unmittelbarer Nähe des Dorfes errichtet, als die Pfarre Rakitnica gegründet wurde. In dieser Kirche werden zweimal jährlich Gottesdienste abgehalten, zu den Feiertagen des Hl. Johannes des Täufers.

Diese kleine Kirche wurde von den Bewohnern der Siedlung Pišća bereits im Jahr 1298 gebaut und 1493 dem hl. Propheten Elijah geweiht.
Sie ist von einer ovalen Mauer umgeben. Es sind auch Grabreste zu erkennen. Einmal im Jahr, am 20. August, wird in der Kirche der heilige Gottesdienst abgehalten.

Die Insel Prvić wird bereits im 11. Jahrhundert erwähnt, doch die Ansiedlung intensivierte sich im 15. Jahrhundert, als die Bevölkerung vor den Türken vom Festland auf die Inseln flüchtete. Auf der Insel gibt es zwei Orte – Prvić Luka und Šepurina, die durch eine Straße miteinander verbunden sind. Das Land befindet sich größtenteils im Eigentum der Adelsfamilien aus Šibenik, die auf der Insel Landhäuser bauen. Darunter ist auch das Sommerhaus der bekannten Familie Vrančić.

Nachdem sich in Prvić Luka glagolitische Mönche angesiedelt hatten, wurde im Jahr 1461 mit dem Bau der Kirche der Hl. Maria oder Gnädigen Maria mit einem Kloster begonnen. Es ist nicht bekannt, wann genau sie fertiggestellt wurde, es gibt aber Angaben, dass die Arbeiten bis ins Jahr 1479 anhielten.

Die Kirche der Mariä Geburt wurde im Jahr 1479 von der Familie Ambrozović aus Šibenik errichtet. 1878 wurde sie umgebaut und renoviert. In der Kirche gibt es einen Altar und vor ihr einen Brunnen. Die Kirche wird heute nicht mehr genutzt.

Am Ufer im Zentrum von Šepurine befindet sich die Kirche des Hl. Rocks oder der Hl. Helena, die 1620 gebaut und geweiht wurde. Im Inneren der Kirche erhebt sich der mit Barockornamenten prachtvoll ausgeschmückte Holzaltar des Hl. Rocks.

Auf dem Hügel oberhalb des Dorfes wurde im Jahr 1878 die Kirche der Mariä Himmelfahrt gebaut. An der Hauptfront befindet sich die Aufschrift: Hoc templum aedifigatum A. D. 1878. Die Kirche wurde zweimal, in den Jahren 1898 und 1938, restauriert.